Mehr Leichtigkeit für die Beine: Sanfte Hilfe bei Schwellungen
- Christine Eder
- vor 2 Tagen
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Viele Menschen kennen das Gefühl schwerer oder geschwollener Beine.
Besonders an warmen Tagen, nach langem Sitzen oder Stehen, im Alter oder während der Schwangerschaft können sich Wassereinlagerungen (Ödeme) bilden. Die Beine spannen, fühlen sich schwer an und können die Beweglichkeit einschränken.
Mit einfachen Maßnahmen lassen sich die Beschwerden oft lindern. Regelmäßige Bewegung wie Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen aktiviert die Muskelpumpe der Beine und unterstützt den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Auch das Hochlagern der Beine entlastet die Gefäße und hilft, angestaute Flüssigkeit besser abzutransportieren.
Kalte Beingüsse oder Wechselduschen regen die Durchblutung an, stärken die Blutgefäße und können Schwellungen reduzieren. Ebenso wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, denn auch bei Wassereinlagerungen benötigt der Körper genügend Wasser. Bequeme Kleidung und kleine Bewegungspausen unterstützen zusätzlich das Wohlbefinden. Wer viel sitzt oder steht, sollte zwischendurch die Füße kreisen lassen oder mehrmals auf die Zehenspitzen wippen, um die Muskelpumpe zu aktivieren.
Bei einer Venenschwäche können Kompressionsstrümpfe sinnvoll sein.
Bewährte Heilpflanzen wie Rosskastanie, rotes Weinlaub oder Löwenzahn werden traditionell zur Unterstützung der Venengesundheit und des Flüssigkeitshaushalts eingesetzt.
Ein bewährtes Hausmittel ist der Topfenwickel. Dazu wird zimmerwarmer Topfen fingerdick auf ein Baumwolltuch gestrichen, auf die geschwollenen Stellen gelegt und mit einem trockenen Tuch oder lockeren Baumwollstrümpfen fixiert. Nach etwa 20 bis 30 Minuten oder sobald der Topfen getrocknet ist, wird der Wickel entfernt. Er wirkt angenehm kühlend und kann Schwellungen sowie das Spannungsgefühl lindern.
Wichtig: Treten Schwellungen plötzlich auf, ist nur ein Bein betroffen oder kommen Schmerzen, Rötung, Überwärmung, Atemnot oder Brustschmerzen hinzu, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Halten die Beschwerden länger an oder verschlimmern sie sich, ist ebenfalls eine medizinische Abklärung erforderlich.
Brigitte Staffner, MSc.
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin
Volksheilkundliche Kräuterfachberaterin nach Ignaz Schlifni®
Autorin: Entdecke die sanften Heilkräfte der Natur




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