Bewährte Hausmittel für kalte Novembertage
Wenn die Tage kürzer werden und die Kälte bis in die Knochen zieht, schenken einfache Hausmittel wohltuende Wärme und kleine Auszeiten im Alltag.

Kren bei verstopfter Nase
Frisch geriebener Kren ist ein traditionelles Hausmittel bei verstopfter Nase. Dafür wird er in ein Taschentuch gewickelt und für kurze Zeit in den Nacken gelegt. Da Kren die Haut reizen kann, sollte die Anwendung vorsichtig und nur kurz erfolgen.
Schwarzer Rettich gegen Hustenreiz
Ein bewährtes Hausmittel aus Großmutters Zeiten ist Rettichsaft mit Kandiszucker. Dafür einen schwarzen Rettich oben aufschneiden, etwas aushöhlen und mit Kandiszucker füllen. In ein Gefäß stellen und den austretenden Saft auffangen. Dieser wird traditionell löffelweise bei Hustenreiz verwendet.
Wohltuende Wickel und Auflagen
Zitronen- und Topfenwickel können bei Halsschmerzen angenehm sein. Auch Arnikahalswickel werden traditionell bei Halsbeschwerden eingesetzt. Zwiebelauflagen sind ein bekanntes Hausmittel bei Husten und Ohrenschmerzen. Warme Leinsamen- und Bienenwachsauflagen spenden bei Husten und Schnupfen wohltuende Wärme und können den Hustenreiz lindern. Ein warmes Thymianfußbad sorgt bei Erkältungsbeschwerden für Entspannung. Auch Rotlicht kann bei Schnupfen
angenehm sein. Dabei auf ausreichenden Abstand, kurze Anwendungsdauer und Augenschutz achten. Bei Wickeln und Auflagen sollte die Temperatur stets geprüft werden. Arnika nicht auf verletzte Haut auftragen und wegen möglicher Hautreizungen vorsichtig anwenden.
Kleine Auszeiten im Alltag
Manchmal braucht es nicht viel: eine warme Decke, einen ruhigen Abend und Zeit zum Durchatmen. Ausreichend Schlaf und genügend Flüssigkeit unterstützen die Erholung. Traditionelle Hausmittel können das Wohlbefinden begleiten, ersetzen bei anhaltenden oder starken Beschwerden aber keine medizinische Abklärung.
Brigitte Staffner, MSc.
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin
Volksheilkundliche Kräuterfachberaterin
Autorin: Entdecke die sanften Heilkräfte der Natur




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