Cholesterin unter der Lupe
- Christine Eder
- 2. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Der Begriff Cholesterin ist in unserer Gesellschaft oft negativ behaftet, dabei hat es für unseren Körper auch sehr wichtige und lebensnotwendige Funktionen z.B. bei der Hormonbildung oder beim Aufbau von Zellmembranen. Cholesterin gehört zu den Blutfetten (Lipiden) und wird zu 80% von unserem Körper selbst gebildet Ein kleiner Teil wird auch durch die Nahrung aufgenommen.

„Gut und Böse“
Wichtig ist die Unterscheidung vom „guten“ Cholesterin (HDL = High Density Lipoprotein) und sogenannten „schlechten“ Cholesterin (LDL = Low Density Lipoprotein).
Bei zuviel „schlechtem“ Cholesterin (LDL) im Blut können sich Ablagerungen an den Gefäßwänden bilden, die den Blutfluss einschränken (Arteriosklerose). Dabei werden die Gefäße zunehmend enger und starrer. Es steigt das Risiko für Schäden an den Gefäßwänden sowie die Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus). Wird der Blutfluss eines Gefäßes durch ein Blutgerinnsel komplett verstopft, kann dies zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.
Das „gute“ HDL-Cholesterin dagegen fördert den Abtransport von überschüssigem Cholesterin aus dem Körper zurück in die Leber. Dort wird es in Gallensäure umgewandelt und ausgeschieden.
Ursachen für erhöhtes Cholesterin:
Risikofaktoren: fettreiche Nahrung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Alkoholkonsum, Rauchen, Bluthochdruck…
Bestimmte Medikamente
Folgeerscheinung anderer Erkrankungen (Diabetes, Schilddrüsen-/ oder Nierenerkrankung,…)
Genetische Veranlagung
Was kann ich für meine Gesundheit tun?
Gewicht reduzieren: Mit jedem schwindenden Kilogramm wird das Herz-Kreislaufsystem entlastet
Gesunde Ernährung: reich an Gemüse (und Obst), Getreideprodukte, Fisch, mageres Fleisch (max. 3x/ Woche), zucker-/ und fettarm bzw. hochwertige Fette verwenden;
Ausreichend Bewegung: regelmäßige Sporteinheiten (Kraft- und Ausdauertraining); Bewegung im Alltag integrieren z.B. zu Fuß gehen/ Fahrrad fahren statt mit Auto, Treppen steigen anstatt Aufzug…
Rauchen und Alkoholkonsum reduzieren/ meiden
Lebensfreude fördern
Stress reduzieren: ausreichend Schlaf, körperliche Aktivität mit regelmäßigen Ruhephasen, Entspannungsübungen (Yoga, Meditation…)




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