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  • AutorenbildChristine Eder

Sturzprophylaxe zu Hause


Jedes Jahr stürzen ca. 28-35% der Personen im Alter ab 65. Mit zunehmenden Alter steigt die Sturzhäufigkeit durch Risikofaktoren wie Bewegungseinschränkungen, Muskelschwäche, verminderte Sehkraft, Gleichgewichtsprobleme und Schwindel, Inkontinenz (Eilen zur Toilette), Angst vor Stürzen oder durch den Einfluss bestimmter Medikamente.

Ein Sturz kann oft weitreichende Auswirkungen oder Verletzungen zur Folge haben und bringen meist eine längere Rehabilitationszeit mit sich als in jungen Jahren.

Daher ist es wichtig, sich mit dem Thema Sturzprävention und Sicherheit zu Hause auseinander zu setzen und mit gezielten Maßnahmen Stürzen vorzubeugen.


  • In Bewegung bleiben. Ob mit sanften Bewegungsformen wie Spazieren, Schwimmen oder Yoga, diverse Fitnessprogramme im Fernsehen, Home Trainer oder Seniorentanz, durch körperliche Aktivität stärken wir nicht nur die Muskelkraft, wir fördern unsere Beweglichkeit, das Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Reaktion.

  • Physiotherapie/ Bewegungstraining bei Gehstörungen

  • Vor dem Aufstehen: Kreislauf anregen, Übungen im Bett, Querbettsitzen, Zeit lassen beim Aufstehen


  • Für gute Sicht und Beleuchtung sorgen: Brille aufsetzen, gute Beleuchtung, Bewegungsmelder oder Nachtlicht für den nächtlichen Toilettengang

  • Guten Untergrund schaffen: gutes, festes Schuhwerk, rutschfeste Hausschuhe, Socken mit Gumminoppen, rutschfeste Teppiche, Teppichecken ankleben, Gleitschutzstreifen an Treppen

  • Stolperfallen vermeiden: freie Bewegungszonen schaffen, Barrieren beseitigen, Kabel entfernen, Absätze mit Leuchtstreifen markieren, Rampen für Absätze anbringen

  • Aufsteh-Hilfen: Haltegriffe, Aufstehhilfe am Bett, erhöhtes Bett, Sitzerhöhung beim WC

  • Sicherheit im Bad: Antirutschmatte, Haltegriffe, Duschbrett, Sitzgelegenheit in Dusche und am Waschbecken, barrierefreies Bad, Toilettenstuhl, Badewannenlift

  • Sicheres Treppensteigen: Handlauf anbringen, personelle Unterstützung, für Sitzgelegenheit sorgen, Treppenlift/ Treppenraupe

  • Richtiger Gebrauch von Mobilitätshilfen (Stöcke, Rollator, Gehbock…)

  • Wohnung praktikabel einrichten: Alltags-/ Gebrauchsgegenstände im Schrank in bequemer, greifbarer Höhe aufbewahren, Sitzgelegenheiten schaffen z.B.: in der Garderobe zum Schuhe an-/ ausziehen, Bad

  • Hausnotruf: um bei einem Sturz, Hilfe verständigen zu können

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